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Osterbotschaft 2025 des Metropoliten Augoustinos von Deutschland
Osterbotschaft 2025
des Metropoliten Augoustinos von Deutschland,
Exarchen von Zentraleuropa
“Freut euch! … Fürchtet euch nicht!”
(Mt 28,9-10)
Liebe orthodoxe Christen in Deutschland,
am dritten Tag nach Jesu Tod am Kreuz gingen in der Morgendämmerung einige seiner Jüngerinnen, um nach seinem Grab zu sehen und seinen Leichnam zu salben, wie es die jüdische Tradition vorschrieb. Dort wurden sie zu ersten Zeuginnen seiner Auferstehung und dazu berufen, den Jüngern des Herrn als erste die frohe Botschaft zu verkünden.
Als sie aus dem Grab kamen, wurden sie, wie die Evangelisten berichten, von zwei Gefühlen überwältigt: von Furcht und großer Freude. Furcht vor der Begegnung mit dem Engel des Herrn, dessen “Gestalt wie ein Blitz leuchtete, und dessen Gewand weiß war wie Schnee”, und vor dem leeren Grab. Aber auch große Freude, weil der Herr, wie er ihnen schon vor seinem Leiden zugesagt hatte, von den Toten auferstanden war.
Und als sie auf dem Weg waren, um den Jüngern die Botschaft zu verkünden, kam Jesus ihnen entgegen und sagte Folgendes zu ihnen: „Seid gegrüßt! Freut euch!“ und „Fürchtet euch nicht!“, und dann, nachdem sie den Jüngern die Botschaft verkündet hatten, trug er ihnen allen auf, nach Galiläa zu gehen, um ihn zu sehen.
Auch wir sind berufen, dem auferstandenen Christus zu begegnen und seine Auferstehung durch unser Leben zu bezeugen. Als orthodoxe Christinnen und Christen haben wir die Leiden des Herrn verehrt und preisen nun seine Auferstehung. Dies ist das Geschenk Christi an uns alle, “eine Gabe, die unsere Haltung gegenüber allem in dieser Welt von Grund auf verändert, einschließlich des Todes. … Da steht unser ganzer Glaube, daß Christus durch seinen eigenen Tod die eigentliche Natur des Todes umgestaltet hat, daß er ihn zu einem Hinübergang gemacht hat in das Reich Gottes, indem er die größte aller Tragödien in den höchsten Sieg verwandelte.”
Hier, in der Auferstehung Christi, liegt die Grundlage der Freude und der Furchtlosigkeit in unserem eigenen Leben.
Unsere echte und tiefe Freude beruht auf der Erwartung unserer eigenen Auferstehung, auf dem Glauben, dass „nichts uns von der Liebe Gottes trennen kann.“ Aus diesem Grund ist unsere Freude schließlich „unsagbar“.
Und die Furchtlosigkeit in unserem Leben gründet in der Gegenwart Christi an unserer Seite, wie er versprochen hat: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ In allen Stürmen unseres Lebens, so heftig sie auch sein mögen, spricht dieselbe Stimme zu uns, die zu den Jüngern am See Gennesaret sagte: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“ Und auch wenn „uns von allen Seiten Schwierigkeiten bedrängen, von außen Widerspruch und Anfeindung, von innen Angst und Furcht“, schrecken wir nicht zurück. Wir lieben Christus, der den Tod durch seinen Tod zertreten hat, und wir wissen aus Erfahrung, dass „die vollkommene Liebe die Furcht vertreibt.“
Liebe orthodoxe Christen in Deutschland,
möge unser Leben vom Licht der Auferstehung erfüllt sein und wir mit Freude und Furchtlosigkeit darin wandeln, wie es denen geziemt, die Gott lieben, der „uns zuerst geliebt hat.“ „Alles ist mit Freude erfüllt“: Christus ist auferstanden!
Bonn, Ostern 2025
Euer Metropolit
† Augoustinos von Deutschland
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Für Familien mit Kindern: Einladung zu den Spielenachmittagen der Kita Faros
Die Griechische Gemeinde Berlin möchte auf eine wunderbare Initiative der Kindertagesstätte Faros aufmerksam machen.
Seit vielen Jahrzehnten leistet die Kindertagesstätte Faros mit großem Engagement, hochwertigen pädagogischen Programmen und viel Herzblut wertvolle Dienste für Kinder und Familien in Berlin.
Im Rahmen ihrer Spielenachmittage lädt die Kita interessierte Familien herzlich ein, die Einrichtung kennenzulernen, die Räumlichkeiten zu besichtigen, Fragen zu stellen und in entspannter Atmosphäre mit dem Team ins Gespräch zu kommen.
Für Kinder und Eltern bietet sich die Gelegenheit, erste Eindrücke zu sammeln und gemeinsam einen angenehmen Nachmittag zu verbringen.
Die Griechische Gemeinde Berlin wünscht der Kita Faros weiterhin viel Erfolg und dankt ihr für ihren langjährigen Beitrag zur frühkindlichen Bildung und zum sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt.
Weitere Informationen zu den Terminen, Uhrzeiten und zum Ablauf der Spielenachmittage finden Sie im beigefügten Programm.

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Griechenland: Hotel in Ioannina zu verkaufen
Zum Verkauf steht ein helles, funktionales und vollständig möbliertes Hotel mit einer Gesamtfläche von 431 m², in einer ruhigen und privilegierten Lage, in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum von Ioannina.
Die Immobilie erstreckt sich über drei Ebenen und besteht im Erdgeschoss aus einem Geschäftslokal, während sich im 1. und 2. Stock insgesamt 5 Zimmer befinden.
Das Objekt verfügt über eine Front an einer Hauptstraße und bietet dadurch gute Sichtbarkeit und eine einfache Erreichbarkeit. Es befindet sich in der Nähe einer Bushaltestelle sowie von Gastronomiebetrieben.
Eine ausgezeichnete Investitionsmöglichkeit im Tourismussektor oder eine ideale Option für ein Familienunternehmen.
Kaufpreis: 790.000 €





Ntouraki Maria
Für weitere Informationen: +4915778481143, +306943812152
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“Taschengeld-Treffen” – LKA NRW warnt vor wachsendem Phänomen der sexuellen Ausbeutung Minderjähriger im digitalen Raum
Die Täter – überwiegend Männer, meist über 40 Jahre alt und aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten – suchen gezielt über Online-Anzeigenportale und Dating-Plattformen nach Kontakten. Sie nutzen dort Kürzel wie “TG-T” (Taschengeld-Treffen) oder “BMB” (Bitte mit Bild), um sexuelle Handlungen gegen geringe Geldbeträge oder Geschenke anzubieten oder zu erbitten.
Kinder und Jugendliche werden häufig durch Gleichaltrige oder über soziale Netzwerke auf das Phänomen aufmerksam. Die Kommunikation erfolgt in der Regel zunächst über Plattformen, anschließend über private und verschlüsselte Messenger-Dienste. Häufig bleiben Täter und Opfer dabei vollständig anonym – bis zur Tat.
Anzeichen sind schwer zu erkennen
“Diese Form digitaler Anbahnung macht es für Eltern und Bezugspersonen besonders schwer, Anzeichen zu erkennen”, sagt ein Sprecher des Landeskriminalamts NRW. “Umso wichtiger ist es, dass Erwachsene das Thema aktiv ansprechen und Vertrauen aufbauen.”
Handlungsempfehlungen für Eltern und Bezugspersonen
Reden Sie offen und schaffen Sie Vertrauen: Sprechen Sie regelmäßig und altersgerecht mit Ihrem Kind über Risiken im Internet – auch über Phänomene wie “TG-Treffen”. Nur wer Vertrauen spürt, wendet sich im Notfall an seine Eltern oder Bezugspersonen.
Achten Sie auf Warnsignale: Plötzlicher Rückzug, Stimmungsschwankungen oder unerklärliche neue Besitztümer können Hinweise auf Probleme oder Ausbeutung sein.
Suchen Sie professionelle Hilfe: Bei Verdacht oder konkreten Anzeichen sollten Sie sich an eine Beratungsstelle oder direkt an die Polizei (110) wenden. Unterstützung erhalten Sie auch anonym – beispielsweise bei der Nummer gegen Kummer (116 111).
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Aktuell tanken Autofahrer im Südwesten am preiswertesten
ADAC Bundesländervergleich: Saarland und Rheinland-Pfalz mit den niedrigsten Kraftstoffpreisen / Brandenburg und Hessen am teuersten
Der Krieg im Nahen Osten hat in ganz Deutschland die Spritpreise sprunghaft ansteigen lassen, doch in manchen Bundesländern ist Tanken noch ein Stück teurer als im Rest des Landes. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Tankstellenpreise in den 16 deutschen Bundesländern zeigt, zahlen die Autofahrerinnen und Autofahrer im Hessen und Brandenburg derzeit die höchsten Spritpreise, während das Saarland und Rheinland-Pfalz – wie so oft – die niedrigsten aufweisen. Gleichwohl sind die ermittelten Unterschiede derzeit etwas geringer als bei vergangenen Auswertungen.
Laut ADAC ist Super E10 derzeit in Hessen am teuersten: Ein Liter kostet hier im Mittel 2,017 Euro. In Brandenburg auf dem vorletzten Platz im Bundesländer-Ranking liegt der Preis für Super E10 mit 2,012 Euro nur knapp darunter. Am günstigsten ist Super E10 im Saarland – hier kostet ein Liter im Schnitt 1,969 Euro, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 1,973 Euro. Damit tankt man in Hessen derzeit um 4,8 Cent teurer als im Saarland.
Die Fahrer von Diesel-Fahrzeugen tanken in Brandenburg am teuersten. Für einen Liter Diesel sind aktuell 2,156 Euro fällig. Hessen ist mit 2,136 Euro Vorletzter aber immerhin schon zwei Cent günstiger. Den Platz des günstigsten Bundeslandes teilen sich Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem Durchschnittspreis von 2,088 Euro. Die Preisdifferenz zwischen Schlusslicht Brandenburg und den beiden günstigsten Bundesländern liegt bei 6,8 Cent.
Der ADAC empfiehlt, auch jetzt vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst zu vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Auch die Tageszeit spielt eine wesentliche Rolle bei der Höhe der Preise. Wer abends tankt, kann im Vergleich zu den Morgenstunden meist einige Cent je Liter sparen.
Für die Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 12. März 2026 (11 Uhr) dar
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Gefälschte Stellenanzeigen: Was ist Job-Scamming?
Gefälschte Jobs, Video-Ident-Fallen, Vorauszahlungsbetrug: Kriminelle nutzen die Jobsuche, um Daten zu stehlen und Bankkonten zu missbrauchen.
Was ist Job-Scamming?
Job-Scamming bezeichnet eine Betrugsmasche, bei der Kriminelle gefälschte Stellenanzeigen schalten, um Bewerberinnen und Bewerber zur Herausgabe persönlicher Daten zu verleiten. Ziel ist es, Identitätsnachweise zu erlangen und diese für kriminelle Zwecke zu missbrauchen – etwa zur Eröffnung von Bankkonten, die für Geldwäsche oder zum Betreiben von Fake-Shops genutzt werden. Seit 2020 werden den Verbraucherzentralen bundesweit entsprechende Fälle gemeldet.
Wie funktioniert die Betrugsmasche?
Die Masche tritt in verschiedenen Varianten auf, folgt aber stets einem ähnlichen Grundmuster: Vertrauen aufbauen, persönliche Daten abgreifen, diese für illegale Zwecke nutzen.
- Gefälschte Stellenanzeige: Kriminelle schalten Anzeigen auf seriösen Job-Portalen – oft sogar im Namen bekannter Unternehmen. Die Stellen klingen attraktiv und sind häufig als Heimarbeit oder Nebenjob ausgeschrieben. Der Bewerbungsprozess findet ausschließlich digital statt.
Schnelle, positive Rückmeldung: Kurz nach der Bewerbung erfolgt bereits eine Zusage. Die Schnelligkeit soll Vertrauen erzeugen und Druck aufbauen – die Stelle sei sehr gefragt, daher müsse noch schnell eine Identitätsprüfung durchgeführt werden.
Aufforderung zur Identitätsprüfung: Noch vor Zusendung eines Arbeitsvertrages werden Bewerberinnen und Bewerber aufgefordert, ihre Identität bei einer angeblichen Partnerbank zu verifizieren. Dabei wird ihnen versichert, dass dieses Verfahren lediglich zur Überprüfung der Identität dient und das eröffnete Bankkonto direkt danach wieder gelöscht werde. Dazu sollen zunächst Fotos des Personalausweises (Vorder- und Rückseite) sowie ein Selfie mit dem Ausweis an den vermeintlichen Arbeitgeber übermittelt werden. Diese Daten nutzen die Kriminellen dann auch, um eine Kontoeröffnung auf den Namen des Bewerbers vorzubereiten – mit falschen Kontaktdaten, aber echten Ausweisdaten der betroffenen Person.
Durchführung des Video-Ident-Verfahrens: Um ein Konto online zu eröffnen, verlangen Banken eine Identitätsprüfung per Video-Ident-Verfahren – das lässt sich nicht mit bloßen Ausweisfotos umgehen. Genau hier kommt die betroffene Person ins Spiel: Sie wird gebeten, dieses Verfahren selbst durchzuführen – in dem Glauben, es handele sich um eine Routineprüfung im Rahmen des Bewerbungsprozesses.
Kein seriöses Unternehmen verlangt im Bewerbungsprozess, ein Bankkonto zu eröffnen oder ein Ident-Verfahren durchzuführen, um die Identität zu prüfen!
- Angebliche „Bank-Tester“- oder „Kunden-Service-Tester“-Jobs
Bewerberinnen und Bewerber werden als vermeintliche „Kunden-Service-Tester“ oder „Bank-Tester“ angeworben. Die Aufgabe klingt unkompliziert: die Eröffnung eines neuen Bankkontos testen und den Vorgang gegenüber der angeblichen Agentur dokumentieren.
- Vorauszahlungsbetrug
Bewerber:innen werden aufgefordert, Gebühren für angebliche Schulungen, Arbeitsausrüstung oder Lizenzierungen zu zahlen – noch bevor ein Arbeitsvertrag vorliegt oder ein persönliches Gespräch stattgefunden hat. Sobald die Zahlung erfolgt ist, bricht der Kontakt ab. Die Stelle existiert nicht, das Geld ist weg.
- Schadsoftware-Masche
Im Rahmen des vermeintlichen Bewerbungsprozesses werden Bewerberinnen und Bewerber aufgefordert, eine Software auf ihrem Computer zu installieren – etwa ein angebliches Videokonferenz-Tool oder ein Bewerbungsformular als ausführbare Datei. In Wahrheit handelt es sich um Schadsoftware, die Login-Daten und Passwörter abgreift und so Zugang zu persönlichen Informationen – darunter auch Zugangsdaten für Bankkonten – verschafft. In manchen Fällen verlangen die Betrüger auch Fernzugriff auf den Computer, um die Opfer auszusperren.
Warum nutzen Betrüger Messenger wie WhatsApp für Job-Scamming?
Messenger-Dienste wie WhatsApp werden von Kriminellen bewusst eingesetzt, weil die Inhalte Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind und die Account-Inhaber kaum identifizierbar sind. Auch nach einer ersten Kontaktaufnahme per E-Mail werden Bewerber:innen oft gebeten, die weitere Kommunikation über WhatsApp zu führen. Als Begründung wird häufig angegeben, man sei ein „junges Unternehmen“ und bevorzuge modernere, unkonventionelle Kommunikationswege.
Was kann ich im Ernstfall tun?
Wer bemerkt, dass persönliche Daten im Rahmen einer Bewerbung missbraucht wurden, sollte sofort handeln:
Bank kontaktieren und das neu angelegte Konto umgehend sperren lassen.
Anzeige bei der Polizei erstatten.
Quelle Verbraucherzentrale Bayern
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Sanierungsstau in Deutschland: Jedes 2. zum Kauf angebotene Haus muss dringend saniert werden
Deutschlands Bestandsimmobilien haben massiven Sanierungsbedarf: Ein gutes Drittel (36 Prozent) der zum Kauf angebotenen Immobilien verfügt über die Energieeffizienzklassen F bis H. Das zeigt eine immowelt Analyse der 2025 inserierten Häuser und Wohnungen. Besonders schlecht ist es um Einfamilienhäuser bestellt, wo 52 Prozent eine Energiebilanz von F oder schlechter aufweisen – bei Eigentumswohnungen sind es nur 13 Prozent.
Trotz steigender Energiepreise: kaum Veränderungen seit 2021
Trotz Einführung der CO2-Steuer zum 1. Januar 2021 und der Energiekrise 2022 hat sich die Verteilung in den letzten 5 Jahren wenig zum Positiven verändert. Der Anteil der energieeffizienten Klassen A+ bis C an allen zum Kauf angebotenen Immobilien ist von 33 auf 30 Prozent gesunken.
Neubauten, deren Fertigstellung jeweils innerhalb der letzten 2 Jahre erfolgte, wurden für diese Analyse ausgeschlossen. Immobilien mit D bis E stellen zwar mit 33 Prozent noch ein Drittel dar, der Anteil nimmt aber tendenziell ab. Stattdessen sind die Sanierungsobjekte der Klassen F, G und H seit 2021 von 28 auf 36 Prozent angewachsen.
Ein Grund könnte sein, dass sich Eigentümer vor allem von Immobilien mit besonders hohen Verbrauchswerten trennen möchten, da diese im Unterhalt zu teuer werden oder an Wert verlieren.
DDR-Erbe und Sanierungswelle: Guter Gebäudebestand in Ost-Städten
Bei der Analyse der Stadt- und Landkreise zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. Die beste Gebäudesubstanz weisen tendenziell Städte in Ostdeutschland auf. In Rostock ist nur ein Prozent der inserierten Immobilien der Kategorie F, G oder H zuzuordnen.
Auch in Schwerin (5,9 Prozent in F bis H), Dresden (9,1 Prozent), Potsdam (9,2 Prozent) und Leipzig (9,8 Prozent) liegt der Anteil an Wohnimmobilien mit sehr schlechter Energiebilanz im einstelligen Prozentbereich. Dies erklärt sich zum einen aus dem historischen Erbe der DDR, die in Städten im großen Stil auf große Mehrparteienhäuser mit Fernwärme und zentralen Heizwerken setzte.
Höchster Sanierungsbedarf in ländlichen und strukturschwachen Regionen
Der tendenziell höchste Sanierungsstau im Deutschlandvergleich offenbart sich in eher strukturschwachen, ländlichen Regionen. Im Landkreis St. Wendel im Saarland besitzen knapp drei Viertel (73 Prozent) der inserierten Wohnimmobilien die schlechtesten Klassen F, G und H. Im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz sind es 72 Prozent, im Landkreis Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) 70 Prozent; ebenso im Werra-Meißner-Kreis in Hessen und der Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz).
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