Connect with us

INFORMATIV

Bundespolizeidirektion Berlin erlässt Mitführverbot von gefährlichen Werkzeugen im Bahnverkehr

Published

on

Nach den im Juni in Berlin gesammelten Erfahrungen eines Verbotes zum Mitführen von gefährlichen Werkzeugen (u.a. Messer) an verschiedenen Bahnhöfen, wird es eine Wiederholung geben. Das neue Verbot wird für den Zeitraum von drei Monaten für die relevanten Wochenendzeiten erlassen. Die Einhaltung wird entsprechend kontrolliert.

Jährlich reisen etwa 441,8 Millionen Menschen über das 327 km lange Streckennetz der S-Bahn in Berlin. Die Anzahl festgestellter Gewaltdelikte auf Bahnanlagen bewegt sich seit Jahren auf anhaltend hohem Niveau. Auf Grund der Zunahme der Gewaltintensität hat die Bundespolizeidirektion Berlin eine Ordnungsverfügung erlassen und weist in diesem Zusammenhang auf das Verbot des Mitführens von gefährlichen Werkzeugen (Messer jeglicher Art, Reizgas, Schlaggegenstände usw.) hin.

Das Verbot gilt vom 1. November 2018 bis zum 31. Januar 2019 jeweils in den Nächten von Freitag zu Samstag und von Samstag zu Sonntag in der Zeit von 20:00 bis 6:00 Uhr. Der Geltungsbereich umfasst den Streckenabschnitt zwischen den S-Bahn-, Regional- und Fernbahnhöfen Zoologischer Garten und Lichtenberg sowie alle dazwischenliegenden S-Bahn-, Regionalbahn- und Fernbahnhöfe. Das bedeutet, dass alle in diesem Streckenabschnitt liegenden S-Bahn-, Regionalbahn- bzw. Fernbahnhöfe (Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Str. – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg) erfasst sind. Das Verbot gilt auch für S-Bahn-, Regionalbahn- und Fernbahnverbindungen, solange und soweit sie auf dem vorgenannten Streckenabschnitt verkehren oder an einem der vorgenannten Bahnhöfe halten.

Die Einhaltung des Verbotes an den relevanten Bahnhöfen wird durch Beamte der Bundespolizei überwacht und kontrolliert. Bei Verstößen gegen die Allgemeinverfügung können ein Zwangsgeld festgesetzt und die Gegenstände sichergestellt werden.

Ακολουθήστε μας στα Social Media
Advertisement
Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare werden moderiert. Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar angezeigt wird.

Deutsch

Haftpflichtversicherung für Haustiere

Published

on

Από

Hundehalterhaftpflicht

Haftpflichtversicherung: Verletzt ein Hund einen Dritten oder verursacht Sachschäden, haftet der Halter in unbegrenzter Höhe – unabhängig davon, ob ihn ein Verschulden trifft oder nicht.

Die Privathaftpflicht greift hier nicht, denn da sind Hunde nicht mitversichert! Deshalb sollte jeder Hunde- und Pferdehalter unbedingt einen solchen Schutz haben. Eine Hundehaftpflicht gibt es schon ab ca. 40 Euro im Jahr. Die Versicherungssumme sollte in beiden Fällen mindestens fünf Millionen Euro betragen.

 

In manchen Bundesländern ist die Haftpflicht für Hunde mittlerweile Pflicht – aber nicht überall: In NRW zum Beispiel ist sie freiwillig, hier muss man also selber aktiv werden.

 

Bei zahmen Haustieren und gezähmten Kleintiere hat man es leichter – denn die fallen unter den Schutz der Privathaftpflichtversicherung, und die sollte man ohnehin haben. Dazu zählen Katzen, Kaninchen, Hamster, Vögel usw., sogar Bienen. Versichert sind dabei sowohl der Tierhalter als auch der Tierhüter.

 

Unbedingt prüfen: Was wird konkret versichert?

Umfang und Preis variieren von Versicherer zu Versicherer. Gleiches gilt für die Ausschlüsse. Wichtig ist daher immer ein genauer Blick in den konkreten Vertrag und die darin enthaltenen Versicherungsbedingungen.

 

Bei der Hundehalterhaftpflicht sollten etwa Mietsachschäden, Schutz auch bei Verstoß gegen Halterpflichten (z. B. Hund nicht an der Leine geführt), die Mitversicherung von Hundehütern, Deckschäden oder Auslandsaufenthalt eingeschlossen sein.

Ακολουθήστε μας στα Social Media
Continue Reading

Deutsch

Falscher Sohn ruft an-Senior um mehrere zehntausend Euro gebracht

Published

on

Από

Die Polizei gibt folgende Tipps: Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.

Falscher Sohn ruft an – Senior um mehrere zehntausend Euro gebracht – Polizei warnt erneut vor den Maschen der Kriminellen

In der letzten Woche wurde erneut ein Senior Opfer einer Betrugsmasche. Ein Unbekannter hatte den 88-Jährigen angerufen, sich als dessen Sohn ausgegeben und ihn aufgefordert, mehrere zehntausend Euro Bargeld, Schmuck und Münzen an eine dritte Person zu übergeben. Die Polizei Düsseldorf warnt vor den Maschen der Kriminellen.

 

Als bei dem Senior das Telefon klingelte und sich sein angeblicher Sohn meldete, wollte der 88-Jährige ihn in seinen angegebenen finanziellen Nöten unterstützen. Der falsche Sohn gab an, eine hohe Summe Bargeld zu benötigen und forderte das Opfer auf, das Geld von der Bank abzuheben.

Der Anrufer setzte den Senior am Telefon massiv unter Druck, sodass der 88-Jährige den Aufforderungen nachkam. Er übergab wie besprochen, mehrere zehntausend Euro, Schmuck und Münzen an eine Frau, die an einer Straßenecke in der Nähe seiner Wohnanschrift wartete.

Einige Tage später telefonierte der Senior mit seinem richtigen Sohn. Erst dann stellte sich heraus, dass der 88-Jährige Opfer einer kriminellen Masche geworden war.

 

Die Polizei gibt folgende Tipps:  Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

Rufen Sie unter der Ihnen bekannten Nummer Ihren Verwandten an!

Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufs geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Ακολουθήστε μας στα Social Media
Continue Reading

Deutsch

Insekten essen: Eine Alternative zum Fleisch?

Published

on

Από

Insekten-Heuschrecke

Essbare Insekten sind im Landeanflug auf den deutschen Lebensmittelmarkt. Die Krabbeltiere punkten mit hohem Proteingehalt und einer nachhaltigeren Produktion als Fleisch. Ekel-Essen oder gesunde Bereicherung?

 

Geröstete Wespen statt Chips, Würmer-Burger statt Hackfleisch-Patties. Essbare Insekten werden als vielversprechende Innovation im Lebensmittelsektor gesehen. Kein Wunder, denn auch wenn es für uns zunächst ekelig klingt: Die essbaren Krabbeltiere punkten nicht nur mit viel Protein und einer nachhaltigeren Produktion als Fleisch.

 

Warum Insekten essen?

In der Tierfütterung werden essbare Insekten schon länger zur Deckung des Proteinbedarfs von Nutztieren eingesetzt. Doch auch für Menschen bieten sie einige Vorteile:

 

Vitaminreiche Protein-Quelle: Darum sind Insekten gesund

Essbare Insekten sind eine exzellente Quelle von Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und wichtigen Mineralstoffen. In allen Insekten kommen einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren vor und die Krabbeltiere haben teilweise sogar einen größeren Proteinanteil als Fleisch. Der genaue Proteinanteil variiert je nach Art des Insekts.

 

Insekteneiweiß ist klimafreundlicher

Studien zeigen, dass Insekten im Vergleich zu Fleisch klimafreundlicher sind: Sie brauchen weniger Platz und Wasser als Rinder, Schweine oder Hühner und verursachen weniger Treibhausgas-Emissionen.

 

Nachhaltige Fleisch-Alternative

Auch in Sachen Nachhaltigkeit gewinnen Insekten: Ihr essbarer Anteil ist mit 80 Prozent deutlich höher als zum Beispiel beim Rind (40 Prozent).

Enorme Vielfalt: Welche Insekten kann ich essen?

In Deutschland sind essbare Insekten in Deutschland noch unüblich und häufig mit Ekel verbunden. Weltweit dienen die Krabbeltiere laut Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aber bereits zwei Milliarden Menschen als Nahrungsquelle.

Zu den rund 2000 essbaren Insektenarten gehören vor allem Käfer, Raupen, Bienen, Wespen, Ameisen, Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmer.

 

Mehlwürmer: besondere Proteinquelle für Sportler

 

Der häufig verwendete Mehlwurm hat vor allem für Sportler einen besonderen Mehrwert. Denn werden Mehlwürmer gefriergetrocknet, erhöht sich der Proteinanteil von 18,7 Prozent auf 50,9 Prozent. Zum Vergleich: Rindfleisch hat 22,3 Prozent, Schweine- und Hühnerfleisch 22,8 Prozent. Aus diesem Grund gibt es bereits einige Proteinriegel und -pulver auf Mehlwurm-Basis für Sportler.

 

Wie sicher ist der Verzehr von Insekten?

Insekten als Lebensmittel sind bei uns noch relativ neu. Aus diesem Grund fehlt es hierzu noch an konkreten Regelungen in der verantwortlichen Lebensmittel-Hygiene-Verordnung. Es gibt zum Beispiel keine klaren Vorgaben zur Zulassung und Identitätskennzeichnung für insektenproduzierende und -verarbeitende Betriebe.

Österreich ist bereits ein Schritt weiter. Hier gibt es eine Leitlinie für gezüchtete Insekten als Lebensmittel. Diese legt zum Beispiel fest, dass gezüchtete Insekten nur dann in den Verkehr gebracht werden dürfen, wenn sie nach der Tötung einer Hitzebehandlung oder Behandlung mit anderen Methoden wie Hochdruckbehandlung unterzogen werden. Das soll gewährleisten, dass alle Keime abgetötet werden.

Insekten essen – Vorsicht bei Allergien!

Allergiker sollten beim Verzehr von Insekten vorsichtig sein. Denn wer allergisch auf Krebstiere oder Hausstaubmilben reagiert, kann eine solche Reaktion auch bei Insekten zeigen. Nicht nur zum Schutz von Allergikern müssen Lebensmittel mit Insektenanteil deswegen klar als solche erkennbar und gekennzeichnet sein. Phantasiebezeichnungen in der Zutatenliste reichen nicht.

Ακολουθήστε μας στα Social Media
Continue Reading

Deutsch

Wie das Bundeskartellamt Facebooks Marktmacht begrenzen will

Published

on

Από

Das Bundeskartellamt hat Facebook am 7. Februar 2019 verboten, Nutzerdaten weiterhin aus den verschiedenen Diensten des Konzerns zu umfassenden Profilen zusammen zu fügen.

Das Bundeskartellamt hat Facebook am 7. Februar 2019 verboten, Nutzerdaten weiterhin aus den verschiedenen Diensten des Konzerns zu umfassenden Profilen zusammen zu fügen.

 

Der Konzern muss Sie als Nutzer in Zukunft fragen, ob Daten aus Facebook, Instagram, WhatsApp sowie von weiten Teilen des Internets (also beispielsweise von Seiten, auf denen Facebooks Like- und Share-Buttons eingebaut sind) in einer zentralen Datenbank zusammenfließen dürfen.

Die Entscheidung ist aber noch nicht rechtskräftig, Facebook kann innerhalb eines Monats Beschwerde einlegen und vor Gericht ziehen.

 

Bisher waren vor allem Datenschützer seit Jahren gegen Facebook aktiv – darunter auch die Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband (vzbv).

Der vzbv führt unter anderem seit dem Sommer 2018 ein Verfahren gegen Facebook, weil das soziale Netzwerk ohne Einwilligung personenbezogene Daten von Betroffenen verarbeitet, die keine Nutzer von Facebook selbst sind.

Die Verbraucherzentrale NRW führt gerade einen Prozess gegen den Betreiber einer Internetseite, der per Like-Button Informationen über seine Nutzer an Facebook weiter gibt.

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte hat Facebook einen Datenaustausch mit WhatsApp verboten.

 

Das Bundeskartellamt geht nun mit dem Hebel der Marktmacht gegen Facebook vor. Der Konzern verstößt aus Sicht des Kartellamts gegen das Verbot des sogenannten Ausbeutungsmissbrauchs:

Verbraucher könnten Facebooks Dienste nicht auf Augenhöhe mit dem Konzern nutzen. Durch diese Ausbeutung können gleichzeitig Wettbewerber behindert werden, die keinen solchen Datenschatz wie Facebook anhäufen können.

 

Kaum ein Internetkonzern weiß so viel über das digitale Leben der Menschen wie Facebook.

Das liegt nicht nur daran, dass das soziale Netzwerk Milliarden Nutzer hat, sondern auch an seinen weiteren Diensten wie Instagram und WhatsApp. Selbst wer gar kein Kunde von Facebook ist, über den erhält das Unternehmen Daten: Like- und Share-Buttons auf zahlreichen Internetseiten übermitteln Informationen schon beim Aufrufen einer Seite, ohne Nutzer nach ihrer Zustimmung zu fragen.

 

Facebook kann all das bisher zu großen Nutzerprofilen zusammenführen und verdient Geld damit, Informationen an Partner zu verkaufen bzw. zielgenaue Werbung zu schalten. Wer sich wofür interessiert, was er kauft, welche Internetseiten er besucht – je umfassender die Datensammlung über einzelne Menschen ist, desto mehr lässt sich damit verdienen. Und je weiter verbreitet Dienste eines Unternehmens sind, desto schwieriger ist es für den einzelnen, sich deren Reichweite zu entziehen.

 

 

Warum das Bundeskartellamt einschreitet

Für das Bundeskartellamt ist das ein Fall von Ausbeutung. Die Behörde hat Facebook deshalb nun verboten, Daten aus den verschiedenen Quellen weiterhin zusammenzuführen. “Der Nutzer hat ja nur die Wahl, entweder eine umfassende Datenzusammenführung zu akzeptieren oder aber auf die Nutzung des sozialen Netzwerkes zu verzichten. Von einer freiwilligen Einwilligung in die Datenverarbeitungsbedingungen kann in einer solchen Zwangssituation des Nutzers keine Rede sein”, sagt entsprechend der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt.

 

Das Kartellamt hat darum entschieden:

 

Künftig dürfen die zum Facebook-Konzern gehörenden Dienste wie WhatsApp und Instagram die Daten zwar weiterhin sammeln. Eine Zuordnung der Daten zum Nutzerkonto bei Facebook ist aber nur noch mit freiwilliger Einwilligung des Nutzers möglich. Wenn die Einwilligung nicht erteilt wird, müssen die Daten bei den anderen Diensten verbleiben und dürfen nicht kombiniert mit den Facebook-Daten verarbeitet werden.

Eine Sammlung und Zuordnung von Daten von Drittwebseiten zum Facebook-Nutzerkonto ist in der Zukunft ebenfalls nur noch dann möglich, wenn der Nutzer freiwillig in die Zuordnung zum Facebook-Nutzerkonto einwilligt.

 

Sollte Facebook dagegen Beschwerde einlegen, würde der Fall vor das Oberlandesgericht Düsseldorf gehen.

Ακολουθήστε μας στα Social Media
Continue Reading

Deutsch

Das ist den Deutschen bei der Wohnortwahl wichtig

Published

on

Από

Quelle"obs/Interhyp AG/Interhyp AG / Statista"

Die Mehrheit der Deutschen hat eine klare Vorstellung davon, was das Zuhause zum Wohntraum macht. Die Lage und das Umfeld spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Wohntraumstudie von Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. “Ob Kinderbetreuung, gute Nachbarschaft oder Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe: Lage und Umfeld bestimmen darüber, wie wohl sich Menschen mit ihrer Wohnsituation fühlen”, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG, mit Blick auf die Zahlen.

 

In der Befragung zur Wohntraumstudie haben 99 Prozent bestätigt, dass ganz allgemein gute Lage und Behaglichkeit die wichtigsten Kriterien sind.

 

Im Einzelnen haben die 2.100 Befragten die folgenden fünf Aspekte als besonders wichtig für die Wohnortwahl genannt:

 

  1. 96 Prozent der Befragten wünschen sich Einkaufsmöglichkeiten in  der Nähe. Diese finden 79 Prozent bereits vor.
  1. Einen schönen Blick aus dem Fenster und die Nähe zur Natur sind für 94 Prozent wichtig. 70 Prozent können sich in der aktuellen

Wohnsituation über einen schönen Ausblick freuen.

  1. 91 Prozent der Befragten ist eine gute Nachbarschaft wichtig – ein Wunsch, der für 71 Prozent bereits in Erfüllung gegangen ist.
  1. Neun von zehn Befragten legen Wert auf Ärzte und Apotheken in ihrer Nähe. Immerhin 80 Prozent sind mit ihrem aktuellen

Angebot zufrieden.

  1. Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wünschen sich 84 Prozent, 70 Prozent sind mit der aktuellen Situation in diesem

Punkt bereits zufrieden.

Je nach Lebensphase sind die Einschätzungen der Befragten zu einzelnen Kriterien sehr unterschiedlich: So ist die kurze Fahrtzeit zur Arbeit für 90 Prozent der Berufstätigen naturgemäß sehr wichtig, insgesamt bewerten nur 63 Prozent der Befragten dies als wichtig. In Haushalten mit Kindern wünschen sich 82 Prozent Schulen und Betreuungseinrichtungen in der Nähe, was insgesamt nur für 40 Prozent der Befragten wichtig ist.

Qwelle: Interhyp AG

Ακολουθήστε μας στα Social Media
Continue Reading

Deutsch

Gesetzliche Krankenversicherung: Niedrigere Mindestbeiträge für Selbstständige

Published

on

Από

Gute Nachrichten für Geringverdiener unter den Selbstständigen: Mit dem Versichertenentlastungsgesetz verringert sich der Mindestbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung ab dem 1. Januar 2019 auf rund 171 Euro im Monat. Denn ab dem Jahreswechsel sinkt die so genannte Mindestbemessungsgrundlage auf 1.038,33 Euro im Monat.

Bisher haben Krankenkassen bei Kleinselbstständigen, unabhängig vom tatsächlichen Verdienst, ein fiktives Monatseinkommen von 2.284 Euro angesetzt – was dann einen Monatsbeitrag von etwa 340 Euro ausmachte, den diese allein schultern mussten. Denn einen Arbeitgeber zum Teilen gab es ja nicht. Viele Existenzgründer, Einmannbetriebe oder andere Solo-Selbstständige wie Taxiunternehmer oder Kiosk-Besitzer konnten solch hohe Beiträge angesichts der schmalen Einkünfte nicht aufbringen. Mit der Halbierung des Monatsbeitrags hat der Gesetzgeber für rund 200.000 Kleinselbstständige hier nun Entlastung geschafft.

 

Mit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz wurde für Selbstständige die gleiche Mindestgrenze bei der Beitragsbemessung wie für alle anderen freiwillig Versicherten, zum Beispiel Rentner und Studierende, angelegt.

 

Seit Januar 2018 setzt die Krankenkasse die Höhe des Beitrags für freiwillig versicherte Selbstständige auf Grundlage des jüngsten Einkommensteuerbescheids für ein Jahr vorläufig fest. Hierbei müssen die Krankenkassen ab Januar 2019 die neue Mindestbemessungsgrundlage automatisch beachten.

Liegt das Einkommen noch unter 1.038,33 Euro, ist ab Januar 2019 auch nur der neue Mindestbeitrag zu zahlen. Liegt der Steuerbescheid für das entsprechende Jahr vor, wird der Beitrag von der Krankenkasse nachträglich korrigiert. Wer mehr verdient als angenommen, muss nachzahlen. Bei geringerem Verdienst als kalkuliert werden zu viel gezahlte Beträge zurückgezahlt. Es kann auch freiwillig der Höchstbeitrag bezahlt werden, um nicht Gefahr zu laufen, nachzahlen zu müssen. Bei Existenzgründern wird zur vorläufigen Beitragsbemessung der zu erwartende Gewinn geschätzt oder auf eine betriebswirtschaftliche Auswertung zurückgegriffen. Die Beiträge werden dann zunächst vorläufig festgesetzt. Sobald der erste Einkommensteuerbescheid vorliegt, erfolgt die endgültige Festlegung.

Ακολουθήστε μας στα Social Media
Continue Reading

Like us on Facebook

Advertisement Europolitis 24

Für mehr

Abonnieren Sie kostenlos unsere Mailingliste und erhalten Sie interessante Informationen zu Ihrem E-Mail-Posteingang.

Danke fürs Abonnieren.

Something went wrong.

Advertisement
Advertisement Europolitis
Advertisement