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Osterbotschaft 2019 des Ökumenischen Patriarchen

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+ Bartholomaios von Konstantinopeldes Ökumenischen Patriarchen

+ Bartholomaios,

durch Gottes Erbarmen Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom,

und Ökumenischer Patriarch

allem Volk der Kirche Gnade, Friede und Erbarmen

von Christus, dem in Herrlichkeit auferstandenen Erlöser

 

 

Verehrte Brüder und geliebte Kinder im Herrn!

 

Nachdem wir in Fasten und Gebet die Rennbahn der heiligen Großen Fastenzeit durchlaufen haben und zum heilbringenden Leiden Christi, unseres Gottes, gelangt sind, nehmen wir heute teil an der Freude über Seine lichtstrahlende Auferstehung.

 

Die Erfahrung der Auferstehung gehört zum Kern der orthodoxen Identität. Denn wir feiern die Auferstehung des Herrn nicht nur am Osterfest und in der darauffolgenden österlichen Zeit, sondern an jedem Sonntag und in jeder Göttlichen Liturgie, die ja stets eine ganz von Licht erfüllte Feier ist. Das christliche Leben ist in allen seinen Facetten, in unserer Anbetung, in unserer Lebensweise und in unserem Zeugnis in der Welt vom Hauch der Auferstehung durchdrungen und ist vom Sieg des auferstandenen Christus über den Tod und der Erwartung Seiner ewigen Herrschaft erfüllt.

 

Der Mensch vermag von sich aus nichts gegen den Schrecken und die Unabwendbarkeit des Todes, dem er für die Dauer seines ganzen Lebens und nicht nur an dessen Ende ausgesetzt ist. Die Empfindung, dass das Leben „zum Tode führt“, ohne Hoffnung auf ein Entrinnen, macht seinen Lebenswandel nicht menschlicher und führt nicht zu einer verstärkten Verantwortung seiner Sorge für die Gegenwart und die Zukunft. Eher zieht sich der Mensch auf sich selbst zurück, schließt sich von den wesentlichen Dingen des Lebens aus und endet im Zynismus, im Nihilismus und in der Verzweiflung, in der Illusion der uneingeschränkten Selbstverwirklichung und in einem gnadenlosen Streben nach Glück, das durch den Satz beschrieben werden kann: „Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot.“ Die Wissenschaft, das gesellschaftliche und politische Handeln, der wirtschaftliche Fortschritt und der Wohlstand können keinen Ausweg bieten. Was immer der Mensch hervorbringt, trägt das Stigma des Todes. Es kann nicht retten, weil es auch selbst der Rettung bedarf. Die Sehnsucht nach der Ewigkeit kann nicht durch irdische Güter gestillt, nicht durch die Verlängerung unseres Lebens oder mit Versprechungen trügerischer Paradiese befriedigt werden.

 

Die orthodoxe Kirche bietet dem heutigen, von der innerweltlichen Rationalität beherrschten Menschen die Wahrheit des erlösenden Evangeliums der Auferstehung. Für uns orthodoxe Christen ist Ostern nicht einfach nur die Erinnerung an die Auferstehung des Herrn, sondern die Realisierung unserer eigenen Wiedergeburt in Christus, dem Auferstandenen, Vorgeschmack und Gewissheit der eschatologischen Erfüllung des göttlichen Heilshandelns. Der Gläubige weiß, dass die Fülle des Lebens ein Geschenk, eine Gabe der Gnade Gottes ist. In Christus wird unser Leben gewandelt und zu einem Weg zur Theosis, der Vergöttlichung also. Die Christen unterscheiden sich – nach einem Wort des hl. Apostels Paulus – von den „übrigen“, die „keine Hoffnung haben“ (vgl. 1 Thess 4,13). Sie hoffen auf Christus, der „unser Leben und unsere Auferstehung“, „der Erste und der Letzte und der Lebendige“ (Offb 1,17-18) ist.

 

Die rettende Gegenwart Christi in unserem Leben und die Hoffnung auf das Reich Gottes sind im christlichen Leben untrennbar miteinander verbunden, das als schöpferische und verwandelnde Kraft in der Welt wirkt und verwirklicht wird. Es ist überhaupt nicht zufällig, dass die Gläubigen, noch bevor die moderne Zivilisation den Menschen als Schöpfer der Geschichte entworfen und eingesetzt hat, berufen wurden, „Gottes Mitarbeiter“ (vgl. 1 Kor 3,9) zu sein. Es ist eine totale Verkennung des orthodoxen Selbstbewusstseins und des sozialen und caritativen Wirkens der Kirche, wenn behauptet wird, die Orthodoxie sei introvertiert, weltverloren und gleichgültig gegenüber Geschichte und Kultur.

 

Hochwürdige Brüder und geliebte Kinder,

 

Ostern ist nicht nur das größte Fest, die größte Feier der Orthodoxen. Die Auferstehung ist der ganze Glaube, das gesamte kirchliche Leben, die umfassende Kultur der Orthodoxie, die unerschöpfliche Quelle, aus der die eschatologische Kraft des orthodoxen Lebens und Zeugnisses schöpft und genährt wird. In der Auferstehung und ausgehend von der Auferstehung erkennen wir Gläubige unsere ewige Bestimmung, entdecken wir den Inhalt und die Richtung unserer Sendung in der Welt, finden wir die Bedeutung und die Wahrheit unserer Freiheit. Der, der in die tiefste Tiefe der Erde hinabgestiegen ist und die Tore des Hades und die Macht des Todes zermalmt hat, geht als Befreier des Menschen und der ganzen Schöpfung aus dem Grab hervor. Dieses Geschenk der Freiheit frei zu empfangen, sich der „Gemeinschaft der Vergöttlichung“, der Kirche, deren Fundament, deren Weg und deren Bestimmung die Freiheit ist, einzufügen, ist jeder Mensch berufen. Diese uns von Christus gewährte Freiheit wird erfahren und gelebt als eine „Bezeugung der Wahrheit in Liebe“ (vgl. Eph 4,15), als ein Ereignis der Gemeinschaft und der Solidarität. „Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe“ (Gal 5,13). In der Kirche „leben wir nach Art der Auferstehung“, im Hinblick auf die „gemeinsame Auferstehung“ am abendlosen Tag des Reiches Gottes.

 

Mit diesen Überlegungen preisen wir reinen Herzens den auferstandenen Herrn, „der uns allen das Leben aufgehen lässt, den Gott „mit uns“ und „für uns“, der uns verheißen hat, bis zum Ende der Zeiten mit uns zu sein, und rufen den österlichen Freudengruß „Christus ist auferstanden!“. Wir bitten den Geber aller Gaben, den Schöpfer und Erlöser der Welt, er möge unser aller Leben mit dem Licht Seiner allen das Heil bringenden Auferstehung durchdringen und allen die vollkommene Freude und alle heilsamen Gaben schenken, auf dass Sein allheiliger und überhimmlischer Name besungen und gepriesen werde.

 

 

Phanar, Ostern 2019

+ Bartholomaios von Konstantinopel

Euer aller inständiger Fürbitter bei Christus, dem Auferstandenen

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Griechenland: Kreta und südliche Ägäis kein Corona-Risikogebiet mehr

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Wie das Robert Koch-Institut am Freitag (10.09.) mitteilte, ab Sonntag, den 12.09.2021 um 0:00 Uhr, ist ganz Griechenland kein Corona-Risikogebiet.

Reisen vom Deutschland nach Griechenland

Jeder Reisende, Kinder eingeschlossen, muss im PLF aufgeführt werden. Angehörige eines Haushalts sollen laut Angaben der griechischen Behörden ein gemeinsames PLF ausfüllen und darin Erwachsene und Kinder angeben.

Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung mit einem QR-Code, der spätestens am Tag der Einreise automatisiert per E-Mail zugesandt wird. Kann bei Einreise kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500,- Euro möglich. Der QR-Code muss auch beim Check-In/Boarding vorgezeigt werden.

Die Einreise nach Griechenland auf dem See-, Luft- und Landweg ist grundsätzlich für alle Personen ab zwölf Jahren nur mit einer Bescheinigung in digitaler oder schriftlicher Form über einen negativen PCR-Test (die Probenentnahme darf nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen) oder einen Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) eines anerkannten Testlabors. Der auf dem Zertifikat angegebene vollständige Name muss mit dem Namen im Ausweisdokument übereinstimmen.

Reise von Griechenland nach Deutschland

Seit 1. August müssen alle Reiserückkehrer einen der folgenden Nachweise bereits bei der Einreise nach Deutschland vorlegen können: einen aktuellen Corona-Test, Nachweis einer vollständigen Impfung oder einen Genesenen-Nachweis. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren.

Testmöglichkeiten bestehen in Griechenland u.a. an den Flughäfen Athen und Thessaloniki sowie landesweit in vielen Krankenhäusern und privaten Laboren.

Die digitale Einreiseanmeldung wird nur bei der Einreise aus einem Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet benötigt.

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Griechinnen und Griechen feiern in der Metropolregion Rhein-Neckar am 20.3.2021

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200 Jahre Aufbruch zur Freiheit

 

200 Jahre Griechische Revolution Der 25. März ist ein griechischer Nationalfeiertag. Gefeiert wird er in der Regel mit Aufführungen, Militärparaden und religiösen Zeremonien. Erinnert wird an den Beginn der griechischen Revolution 1821 und die daraus resultierende erfolgreiche Befreiung Griechenlands vom Osmanischen Reich. 1453 wurde das damalige Byzantinische Reich, mit Konstantinopel (dem heutigen Istanbul) als Hauptstadt, von den Osmanen erobert. 368 Jahre lebten die Hellenen unter osmanischer Fremdherrschaft. Trotz dieser, fast 400-jährigenBesetzung blieb die griechische Identität immer stark! Einer der Gründe dafür war der Einsatz der Griechisch-Orthodoxen Kirche, die nicht nur im Untergrund die griechische Kinderunterrichtete, sondern auch maßgeblich an der Revolution beteiligt war. 1821 war der Beginn eines Prozesses, der zur sogenannten „Wiedergeburt der griechischen Nation“ geführt hat.

 

In diesem Jahr jährt sich der Beginn der erfolgreichen Revolution, welche mit vielen Philhellenen u.a. aus Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien, gemeinsam bestritten wurde, zum 200en Mal. Weltweit wird dieses Jubiläum besonders gefeiert. Auch in Deutschland haben sich viele Institutionen und Vereine auf dem Weg gemacht, den 25.3.2021 gebührend zu feiern. In der Metropolregion Rhein-Neckar wurde vor 2 Jahren ein Netzwerk griechischer Institutionen und Vereine gegründet, um gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen. 2021soll auch in der Metropolregion RN an die Revolution erinnert werden. Neben einer großen Auftaktveranstaltung im REM-Museum in Mannheim, sollen über das ganze Jahr in der gesamten Region Veranstaltungen angeboten werden.

 

Den Auftakt macht das griechische Netzwerk Rhein-Neckar, in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk griechisch-stämmiger Kommunalpolitiker in Europa und den REM-Museen, am 20.3.21 mit folgenderVeranstaltung:

 

200 Jahre Griechische Revolution – Aufbruch zur Freiheit

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie haben sich die Veranstalter auf eine „Hybrid-Veranstaltung“ geeinigt. Der Sender Metropolregion-TV überträgt die Veranstaltung live über sein YouTube-Kanal. Neben der musikalischen Umrahmung durch Anna-Vassiliki Panagopoulou am Klavier, wirdDr. Sigrid Skarpelis-Sperk (MdB a.D.), Präsidentin der Vereinigung der Deutsch-Griechischen-Gesellschaften einen feierlichen Vortrag über

 

„200 Jahre griechische-Revolution – Erbe und Herausforderung für das Europa des 21.Jahrhunderts“, halten.

Außerdem wird Frau Gianna Angelopoulou, Präsidentin des Komitees Greece2021, einenkleinen Impuls geben. Diese Veranstaltung des griechischen Netzwerkes RN, wird weltweit,die erste in dieser Form sein. Außerdem werden Grußworte von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, OB Peter Kurz aus Mannheim und vielen weiteren hochrangigen Politikern aus Griechenland erwartet.

Durch den Vormittag werden Frau Stella Kirgiane-Efremidou, Vorsitzende des griechisch-deutschen Freundeskreises PHILIA e.V.

Weinheim und Vorstandsmitglied des Netzwerkes griechisch-stämmiger Politiker in Europa und Dr. Dimitrios Bakolas, Mitglied des Organisationskomitees des griechischen Netzwerkes RN, führen.

Die Veranstaltung beginnt am 20.03.2021 um 11.00h.

 Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dieser einzigartigen und interessanten Veranstaltung digital beizuwohnen.




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Berlin: Verfolgung und Verhaftung erinnern an einen Polizeifilm

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Der 36-jährige Autofahrer, der gestern in Moabit vor unseren Kolleginnen und Kollegen flüchtete, tat dies offenbar nicht ohne Grund:

Nach bisherigen Erkenntnissen wollten ihn Kräfte unseres Verkehrsdienstes überprüfen, nachdem er durch seine Fahrweise aufgefallen war. Anstatt an den rechten Fahrbahnrand zu fahren, beschleunigte der Mann jedoch und missachtete mehrere rote Ampeln.

 

Nachdem er in die Birkenstraße eingebogen war, bremste er so abrupt, dass unsere ihm folgenden Kollegen in sein Auto hineinfuhren. Der Verdächtige drückte das Gaspedal anschließend wieder durch, unsere Kräfte verfolgten ihn weiter.

 An der Kreuzung Birkenstraße / Bremer Straße bog der Mann rechts in die Bremer Straße, geriet in den Gegenverkehr und rammte frontal ein anderes Auto. Dabei wurde niemand verletzt. Der Verdächtige versuchte seine Flucht zu Fuß fortzusetzen, wurde aber durch Kolleginnen und Kollegen festgenommen. In seinem Auto wurden Drogen und eine Waffe gefunden.

Von einem Führerschein war allerdings nichts zu sehen, was wohl in der fehlenden Fahrerlaubnis des 36-Jährigen begründet liegt. Während der Verdächtige mit zur erkennungsdienstlichen Behandlung genommen wurde, beschlagnahmten unsere Einsatzkräfte sein Fahrzeug.

Quelle: Polizei Berlin

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Vodafone übernimmt Unitymedia: Warnung vor dubiosen Anrufen

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Die EU-Kommission hat zugestimmt: Vodafone darf Unitymedia übernehmen. Das bedeutet unter anderem, dass Kabel-TV-Kunden in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen von der Übernahme betroffen sind. Bisher ist Unitymedia hier der Anbieter mit der höchsten Verbreitung.

 

Nun melden sich betroffene Kunden bei der Verbraucherzentrale NRW und berichten von Anrufen, in denen ihnen mitgeteilt werde, dass sie durch die Übernahme neue Verträge und teilweise auch andere Geräte bräuchten. Allein die Firmenübernahme macht einen Tarifwechsel jedoch nicht nötig. Laut Aussage beider Unternehmen ändere sich erstmal nichts. Sowohl Vodafone als auch Unitymedia geben zudem an, dass alle Verträge, Laufzeiten und Tarife bis auf weiteres bestehen blieben.

 

Wenn Ihnen am Telefon ein neuer Vertrag für einen anderen Tarif angeboten wird, kann sich ein Wechsel durchaus lohnen – etwa, weil der neue Tarif günstiger ist. Allerdings ist nicht klar, ob die Anrufe tatsächlich von Unitymedia oder Vodafone durchgeführt werden oder ob Abzocker die Situation ausnutzen wollen. Deshalb raten wir:

 

–  Schließen Sie keinen Vertrag am Telefon ab!

–    Setzen Sie sich bei Bedarf mit Unitymedia oder Vodafone in Verbindung, um sich über andere Tarife zu informieren.

–    Sie können verbieten, dass Ihre Daten für Werbeanrufe genutzt werden.

 

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Osterbotschaft 2019 des Metropoliten Augoustinos von Deutschland

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Liebe orthodoxe Christen in Deutschland!

In nur wenigen Minuten wird hier und überall der Osterruf „Christus ist auferstanden“ erklingen, die schönste Nachricht in dieser Welt! Darum ruft der hl. Johannes Chrysostomus feierlich aus: „Reiche und Arme, tanzt miteinander … Die ihr gefastet habt und die ihr nicht gefastet habt, freut euch heute! Der Tisch ist bereitet, genießet alle! Keiner gehe hungrig von dannen!“ Und ich wage es, diesen Worten des Heiligen noch hinzuzufügen: Gläubige und Kleingläubige, die ihr Gott vertraut und die ihr an ihm zweifelt, die ihr mit Gott lebt und die ihr mit ihm ringt, kommt alle und kostet die Freude. Christus hat uns vom Tod befreit!

Leider quält viele Christen ihr Misstrauen – auch in Fragen, die unseren Glauben betreffen, vielleicht sogar auch die Auferstehung unseres Herrn. Sie suchen nach einer bequemen Erklärung, die mit der menschlichen Logik übereinstimmt. Das Wort des Apostels – „Wenn Christus nicht von den Toten auferstanden ist, so ist unser Glaube nichtig …“ (1 Kor 15,17) – genügt ihnen nicht. Sie suchen nach psychologischen Antworten und begnügen sich mit einer rationalen, ausgedachten Vorstellung.

Doch die Auferstehung Christi ist kein Resultat, keine Hypothese, nicht die Konsequenz einer rationalen Prämisse. Sie ist in allerster Linie ein Ereignis, eine Erfahrung, deren Wahrnehmung einen freiwilligen Verzicht auf die Zwänge und Beschränkungen unserer vergänglichen Sinne voraussetzt. „Lasst uns die Sinne läutern, und wir werden das unzugängliche Licht der Auferstehung schauen“ – sagt uns der Dichter der Hymnen unseres Ostergottesdienstes. In der Fastenzeit sind wir, ein jeder nach seinen Möglichkeiten, den Weg des Fastens und der Enthaltsamkeit gegangen, nicht nur weil es Tradition unserer Kirche ist, sondern vor allem aus Liebe zu unserem Herrn – auf dieselbe Weise, wie man mit den Prüfungen seines Vaters mitleidet und Anteil nimmt. Am Lazarussamstag und am Palmsonntag haben wir Christus empfangen mit dem Ruf: „Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!“ (Mt 21,9) Wir waren bei Seinem Verrat und Seiner Verhaftung, bei Seiner Verurteilung und Seinem Leiden dabei. Wir haben Seine unermessliche Langmut gekostet. Wir haben das arglose Lamm, den neuen Adam gesehen, der bis in den Tod dem Willen des Vaters gehorsam war und in die Unterwelt hinabgestiegen ist, um den ersten Adam, der aus dem Paradies verbannt ward, zu erlösen – und nicht nur ihn allein, sondern mit ihm auch all seine Nachkommenschaft, d. h. einen jeden von uns.

Der Apostel Paulus schreibt. „Denn wie in Adam alle sterben (auf Grund ihrer Verwandtschaft mit ihm), so auch werden in Christus (wegen der Verwandtschaft mit Ihm) alle das Leben erlangen.“ (1 Kor 15,22) Unsere sterbliche Natur wird geheiligt, so dass von jetzt an der letzte Feind, der Tod, in einen Übergang zur Liebe Gottes verwandelt ist. Darum fährt der Apostel Paulus fort: „Wir wollen euch über die Entschlafenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott die Entschlafenen durch Jesus in die Gemeinschaft mit ihm führen.“ (1 Thess 4,13-14)

Liebe orthodoxe Christen in Deutschland,

Es ist schade, dass wir uns, und sei es auch nur oberflächlich, von den Leugnern der Auferstehung Christi und von denen, die Seine Gnade verraten haben, beeinflussen lassen. Es ist schade, dass wir unter der falschen Flagge des Fortschritts und des Rationalismus segeln und so unfreiwillig dem antichristlichen Zeitgeist und dem nihilistischen Elend unserer Zeit, in der alles relativiert wird, zu Diensten sind. Lasst uns begreifen, dass unser Glaube und unsere Glaubenserfahrung ebenso wichtig sind wie die Luft, die wir atmen, und lasst uns feiern – befreit von unseren bösen Leidenschaften. Lasst uns auch in diesem Jahr unser Osterlicht entzünden und singen: „Vor Deinem Kreuz, o Gebieter, fallen wir nieder, und Deine heilige Auferstehung verherrlichen wir!“ Solange wir die Gnade des Glaubens bewahren, gibt es noch Hoffnung!

Brüder und Schwestern: Christus ist auferstanden!

 

Bonn, Ostern 2019

Euer Metropolit Augoustinos von Deutschland

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Deutsch

Lebensgefährlicher Leichtsinn-Fahrt auf Wagenkupplung

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Köln: Ein Mann fährt auf der Wagenkupplung einer Stadtbahn und hält sich am Scheibenwischer fest- POL-K

Den lebensgefährlichen Leichsinn eines Frecheners hat eine Polizeistreife am Freitagabend (12. April) im Stadtteil Neustadt-Süd beendet. Polizisten sahen, dass der 20-Jährige um 18.30 Uhr an der Aachener Straße/Ecke Händelstraße auf der Wagenkupplung am Ende der stadtauswärts fahrenden Stadtbahn 7 stand und sich nur am Scheibenwischer festhielt.

Die Beamten verfolgten die Stadtbahn und beendeten die Fahrt des Mannes an der Haltestelle “Moltkestraße”. Dort gab der Frechener an, er habe nicht zu spät zum Sport kommen wollen – die Türen der Bahn seien bereits verriegelt gewesen. Er muss sich nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr in einem Strafverfahren verantworten.

POL-K

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