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Sollte ich meine Wohnung mit Desinfektionsmitteln reinigen?

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Mit dem Coronavirus kamen Desinfektions­mittel in großen Mengen in unser Leben. Doch im Haushalt sind Desinfektionsprodukte meistens über­flüssig und im schlimmsten Fall sogar schädlich. Zuhause reicht normales Putzen! Die Umwelt wird es Ihnen danken! Nur manchmal können die Mittel sinnvoll sein.

 

Desinfektionsmittel sind überall – in Handgel und „Hygienespray“, im Waschmittelzusatz, in Allzweckreinigern, Fuß- und Schuhspray… Gerade jetzt in der Corona-Krise greifen viele Menschen öfter zu Desinfektionsmitteln, weil sie glauben, Viren und andere Keime auf diese Weise besser bekämpfen zu können als mit normalen Reinigungsmitteln. Sind die speziellen Produkte wirklich sinnvoll?

Das Umweltbundesamt (UBA), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Robert Koch-Institut (RKI) sehen den Einsatz von Desinfektionsmitteln in Privathaushalten als nicht erforderlich an. Denn: Desinfektions¬mittel belasten die Umwelt und bergen gesundheitliche Risiken.

 

Warum Sie auf Desinfektionsmittel verzichten sollten

 

  • Desinfektionsmittel aus Druck-Spraydosen können durch ihre feine Tröpfchenform bis in die Atemwege des Brustraumes wandern und sind wegen ihrer geringen Größe sogar „lungengängig“. Sie dringen also bis in die Lungenbläschen vor. Die empfindlichen Schleimhäute können darauf mit Brennen in der Kehle, Hustenanfällen und Rötungen reagieren.
  • Die Wirkung von Desinfektionsmitteln ist nur von kurzer Dauer. In einer normalen Umgebung sind die Keime schon nach wenigen Minuten wieder da. Deshalb ist es unnötig, Gegenstände und Flächen im Haushalt dauerhaft zu desinfizieren.
  • Desinfektionsmittel zerstören das empfindliche Gleichgewicht bestimmter Pilz- und Bakterienstämme, die das natürliche Umfeld von Menschen und in den menschlichen Organismus gehören.
  • Desinfektionsmittel gelangen übers Abwasser in Kläranlagen und zerstören dort das Zusammenspiel einer Vielzahl von Bakterienstämmen, mindern oder vernichten sogar deren Reinigungswirkung.
  • Desinfektionsmittel können dazu führen, dass Bakterien Resistenzen gegenüber Antibiotika entwickeln. Antibiotische Mittel verfehlen dadurch zunehmend ihre Wirkung.
  • Desinfektionsmittel enthalten Stoffe, die beim Menschen Allergien und Ekzeme auslösen können.
  • Zu viel Hygiene kann Menschen mit empfindlicher Haut schaden. Schon regelmäßiges Händewaschen mit normaler Seife strapaziert den Schutzmantel der Haut. Sie braucht danach Zeit, um sich wieder zu regenerieren. Die in den Desinfektionsmitteln enthaltenen Alkohole strapazieren den Schutzfilm zusätzlich. Die Haut wird dadurch anfällig für schädliche Bakterien.

 

 Quelle:VC

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“Anonimi”, Konzert in der Hellenischen Gemeinde zu Berlin auf!

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Photo source: Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V.

Am 26.11.2022 um 20:00 Uhr tritt die Musikgruppe „Anonimi“ in der Hellenischen Gemeinde zu Berlin auf! 

Seit uber 20 Jahren spielt die Gruppe griechische Musik in Berlin sowie in anderen Stadten und Festivals in Deutschland. Eine musikalische Reise, die durch das Rempetiko und in die traditionelle- und Volksmusik fuhrt.

Die teilnehmenden Musiker: Despoina Paraschou – Gesang, Leonidas Kyriakidis – Gesang und Bouzouki, Leonidas Adamidis – Schlagzeug und Baglamas, Giannis Stergiou – Gitarre und Lauto. 

Der Ticketpreis liegt bei 10 €, ermäßigt: 5 €.

Bitte melden Sie sich per E-Mail: info@gr-gemeinde.de oder telefonisch unter: 030-7929587 (AB) an.

Zur Sicherheit aller Teilnehmenden fragt der Gastgeber alle vorhin ein Schnelltest zu machen. Die Teilnahme bedarf keinen Nachweis des Tests. 

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Steigende Lebensmittelpreise

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Milk – Lebensmittel Pixabay

Wie sehr sind die Preise wirklich gestiegen?

Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes sind Nahrungsmittel teurer geworden und zwar in allen Lebensmittelgruppen. In den vergangenen 20 Jahren waren die Lebensmittelpreise weniger angestiegen als andere Lebenshaltungskosten. Lag die Teuerung zwischen 2000 und 2019 durchschnittlich noch knapp unter 1,5 Prozent, liegt der Preisanstieg von September 2021 zu September 2022 bei 18,7 Prozent.

Bei allen Nahrungsmittelgruppen erhöhten sich die Preise. Erheblich teurer wurden im August 2022:

Speisefette und Speiseöle: +44,5 Prozent,

Molkereiprodukte und Eier: +26,8 Prozent,

Fleisch und Fleischwaren: +18,6 Prozent) sowie

Brot und Getreideerzeugnisse: +17,1 Prozent.

Genaue Prognosen sind nicht einfach, aber die Lebensmittelpreise werden vermutlich erst mal hoch bleiben und sogar noch weiter steigen. Das bedeutet, dass Sie heute für dasselbe Geld weniger bekommen als vor einem Jahr.

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Einem Operetten – und Opernabend in der Hellenischen Gemeinde zu Berlin e.V.

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Die Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V., die Sopranistin, Panagiota Asimaki, und die Pianistin, Lucia Brighenti, laden euch am 11.06.2022 um 19:30 zu einem Operetten – und Opernabend in der Hellenischen Gemeinde in der Mittelstraße 33, 12167 Berlin im Raum „Orpheus“ ein.

Es werden Melodien aus der Epoche Klassik und Romantik, griechische Melodien und französische Lieder der Spätromantik dargeboten.

Zu den Künstlerinnen:

Panagiota Asimaki – Sopranistin

Panagiota Asimaki ist in Drama geboren, einer Stadt Griechenlands mit regem kulturellen Leben. Sie war zu ihrem Opern-Debüt in Pesaro in Italien als „Sifare“ in der Oper „Mitridate re di Ponto“ zu erleben. Zusätzlich war sie als Sandmännchen in der Oper „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck im Theater Vassil Drumev in der Stadt Schumen, in Bulgarien, tätig.

Das internationale Opernstudio der Stadt Pesaro war eine entscheidende Station in ihrem künstlerischen Leben, wo sie an Opernabenden, Oratoriumkonzerten und Kirchen teilnahm.

Zurzeit lebt sie in Berlin, wo sie sich für Vorsingen an Künstleragentüren vorbereitet und Konzerte in Museen, Kirchen und Kunsthäusern mit ihrer Pianistin präsentiert.

Lucia Brighenti – Klavier

Die italienische Pianistin Lucia Brighenti lebt derzeit in Berlin und arbeitet neben ihrer ständigen Tätigkeit als Klavierlehrerin und Kammermusikerin auch als Gesangslehrerin und Korrepetitorin.

Zunächst konzentrierte sie sich in ihren Studien auf das Solorepertoire, entwickelte und erforschte dann ihre Liebe zur Kammermusik und zum gemeinsamen Spiel. Sie ist Mitglied des Brio Duo mit der Cellistin Irene Ortega und des Zaphyre Duo mit der Bratschistin Sara Martinez.

Lucia schloss ihr Studium am Conservatorio Statale “O.Respighi” in Latina unter der Leitung von Maria Paola Manzi mit Auszeichnung ab und absolvierte 2014 einen Master of Arts in Performance (Klavierbegleitung) an der Royal Academy of Music, London, bei Michael Dussek und Carole Presland. Anschließend promovierte in Kammermusik mit dem Trio di Parma an der Scuola di Musica di Fiesole und mit Magna cum Laude am Klavier unter der Leitung von Roberto Paruzzo am I.S.S.M. “F. Vittadini” in Pavia.

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Osterbotschaft 2022 des Metropoliten Augoustinos von Deutschland, Exarchen von Zentraleuropa

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Osterbotschaft 2022

des Metropoliten Augoustinos von Deutschland,

Exarchen von Zentraleuropa

* * *

Liebe orthodoxe Christen in Deutschland!

Die heutige Nacht ist schön, aber auch eigenartig! Es ist noch nicht lange her, dass wir auf Golgatha waren. Wir standen unter dem Kreuz des Herrn. Wir betrachteten mit von Trauer erfülltem Herz den Gekreuzigten. Ihn, der uns gelehrt hat, dass die wahre Liebe das höchste Opfer ist, das wir erbringen; und zwar nicht die anderen, sondern uns selbst zu opfern. Und jetzt erwarten wir, wie Er es uns zugesagt hat, seine Auferstehung.

In wenigen Augenblicken wird an die Stelle des Schmerzes über die Ungerechtigkeit die Erleichterung über den so unerwarteten Sieg dessen, dem dieses große Unrecht geschehen ist, treten; an Stelle der Gewalt und des Hasses gegen diesen wahrhaft Unschuldigen wird der Friede und die Vergebung durch Seine Liebe treten; denn nur diese vermag, Gegensätze zu vereinen, Widersacher zu versöhnen, sogar den Tod selbst zu überwinden!

Der Sohn Gottes lehrt uns, dass wir die Auferstehung nur sehen können, wenn wir uns selbst verleugnen – besonders jene schrecklichen Eigenschaften von uns, die uns und andere belasten –, wenn wir unser persönliches Kreuz auf uns nehmen und Ihm nachfolgen1. Es gibt keine Abkürzung auf dem Weg zur Auferstehung. Er führt immer durch Golgatha; und immer mit der Gewissheit: „Es ist sein Kreuz und nicht das unsere, das uns rettet. Es ist sein Kreuz, das nicht nur anderen Kreuzen einen Sinn gibt, sondern ihnen auch Wirksamkeit verleiht.“2

Wie erschreckend aktuell, besonders für unsere Geschwister in der Ukraine, und wie wahr ist die Feststellung des Apostels Paulus, wenn er an die Christen in Korinth schreibt: Solange es uns Menschen gibt, werden uns überall Schwierigkeiten bedrängen, von außen Kämpfe und von innen Ängste.3 Jedoch versichert uns der Apostel Paulus selbst, der auf wundersame Weise dem auferstandenen Christus begegnete, dass wir Christen trotz aller Leiden, Nöten, Sorgen und Bedrängnisse4 „durch lautere Gesinnung, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch Güte, durch den Heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe“5 wandeln. Und er fährt fort: „Wir werden verkannt und doch anerkannt; wir sind wie Sterbende und siehe, wir leben; wir werden gezüchtigt und doch nicht getötet; uns wird Leid zugefügt und doch sind wir jederzeit fröhlich; wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles.“6

An diesem Osterfest wünsche ich mir gemeinsam mit dem Apostel Paulus, dass auch wir unsere Herzen weit aufgehen lassen7, dass wir Kraft vom Gekreuzigten und Gnade von unserem auferstandenen Herrn empfangen, damit Seine Auferstehung zu unserer eigenen persönlichen Auferstehung wird, dass uns also die Angst genommen wird und wir uns der Freiheit in seiner Nähe erfreuen. Möge auch für uns die Schönheit und das Eigenartige dieser Auferstehungsnacht Wirklichkeit werden: dass wir nämlich nichts haben und doch alles besitzen — im Namen des Herrn der Herrlichkeit!

Liebe orthodoxe Christen in Deutschland,

Gesegnetes Osterfest!

Euer Metropolit

† Augoustinos von Deutschland

—————————————————–

1 Vgl. Mt 16,24.
2 Alexander Schmemann, Die Große Fastenzeit. Askese und Liturgie in der Orthodoxen Kirche, Veröffentlichungen des Instituts für Orthodoxe Theologie 2, München 1994, S. 64.
3 Vgl. 2 Kor 7,5.
4 Vgl. 2 Kor 6,4-5.
5 2 Kor 6,6.
6 2 Kor 6,9-10.
7 Vgl. 2 Kor 6,13.

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Osterbotschaft des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios

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Osterbotschaft des Ökumenischen Patriarchen

Bartholomaios,
durch Gottes Erbarmen Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom,
und Ökumenischer Patriarch
allem Volk der Kirche Gnade, Friede und Erbarmen
von Christus, dem in Herrlichkeit auferstandenen Erlöser

Nachdem wir die Rennbahn der asketischen Kämpfe der heiligen Großen Fastenzeit durchlaufen und das ehrwürdige Leiden des Herrn in Ergriffenheit gefeiert haben, besingen und preisen wir jetzt, erfüllt mit dem Licht Seiner leuchtenden Auferstehung, Seinen überhimmlischen Namen, und rufen das die ganze Welt erfreuende „Christus ist auferstanden!“ aus.

Auferstehung bedeutet für die Orthodoxen den Mittelpunkt ihres Glaubens, ihrer Frömmigkeit, ihrer Kultur und ihrer Hoffnung. Das Leben der Kirche in seiner gottmenschlichen, sakramentalen und liturgischen, in seiner geistlichen, moralischen und pastoralen Ausprägung und in dem guten Zeugnis für die in Christus uns geschenkte Gnade und die erwartete „allgemeine Auferstehung“ verwirklicht und reflektiert die Vernichtung der Macht des Todes durch das Kreuz und die Auferstehung unseres Erlösers und die Befreiung des Menschen aus „der Knechtschaft des Feindes“.

Von der Auferstehung legen auch die Heiligen Zeugnis ab, die Märtyrer des Glaubens, ebenso das Dogma, das Ethos, die Kirchenordnung und die Liturgie der Kirche, die Gotteshäuser, die Klöster, unsere ehrwürdigen Pilgerstätten, der fromme Eifer des Klerus, die voraussetzungslose Hingabe des Habens und des Seins der Mönche an Christus, die orthodoxe Gesinnung der Gläubigen und die eschatologische Ausrichtung des ganzen kirchlichen Lebens.

Die Feier des Osterfestes bedeutet den Orthodoxen keinen vorübergehenden Rückzug aus der weltlichen Realität und ihren Widersprüchen, sondern eine Verdeutlichung des unerschütterlichen Glaubens, dass der Erlöser des Menschengeschlechts, der durch seinen Tod den Tod zertreten hat, der Herr der Geschichte ist, der Gott der Liebe, der stets „mit uns“ und „für uns“ ist. Das Osterfest ist die tiefe Gewissheit, dass Christus die befreiende Wahrheit ist, die Grundlage, die existenzielle Achse und der Horizont unseres Lebens. „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh 15,5). Kein Umstand, „weder Trübsal noch Bedrängnis noch Verfolgung noch Hunger noch Blöße noch Gefahr noch Schwert“ (Röm 8,35), kann uns Gläubige von der Liebe Christi trennen. Diese unerschütterliche Überzeugung beseelt und stärkt unsere Schaffenskraft und den Willen, uns in der Welt als „Gottes Mitarbeiter“ (1 Kor 3,9) zu erweisen. Sie stellt sicher, dass es auch angesichts unüberwindlicher Hindernisse und Ausweglosigkeit dort, wo nach menschlichem Ermessen keine Lösung möglich erscheint, Hoffnung und Perspektive gibt. „Alles vermag ich in Christus, in dem, der mich stärkt“ (Phil 4,13). In Christus, dem Auferstandenen, wissen wir, dass das Böse in all seinen Formen nicht das letzte Wort in der Geschichte der Menschen hat.

Erfüllt von Dankbarkeit und Freude über die Ehre und die höchste Würde, mit der der Herr der Herrlichkeit den Menschen ausgezeichnet hat, sind wir gleichzeitig auch entsetzt über die vielfältige Gewalt, die soziale Ungerechtigkeit und die Missachtung der Menschenrechte in unserer Zeit. „Die freudige Kunde von der Auferstehung“ und der Hymnus „Christus ist auferstanden“ erklingen zur gleichen Zeit mit dem Lärm der Waffen, mit dem Schrei der Verzweiflung der unschuldigen Opfer der kriegerischen Gewalt und der Klage der Flüchtlinge, unter denen sich zahllose unschuldige Kinder befinden. Bei unserem vor kurzem erfolgten Besuch in Polen, wohin die meisten Flüchtlinge aus der Ukraine geflohen sind, haben wir uns persönlich von den durch diesen Krieg entstandenen Problemen überzeugt.

Wir leiden mit dem frommen, mutigen ukrainischen Volk, das ein schweres Kreuz trägt. Wir beten und kämpfen für den Frieden und die Gerechtigkeit für alle diejenigen, die beides entbehren. Es ist für uns Christen unvorstellbar, angesichts dieser Verhöhnung der Menschenwürde zu schweigen. Neben den Opfern dieser Kämpfe ist „der große Verlierer“ der Kriege die Menschheit als Ganzes, die es in ihrer langen Geschichte nicht vermocht hat, den Krieg abzuschaffen. Der Krieg löst nicht nur kein Problem, er verursacht vielmehr neue und noch größere Probleme. Er sät Zwietracht und Hass und vergrößert die Kluft zwischen den Völkern. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Menschheit ohne Kriege und Gewalt leben kann.

Die Kirche Christi wirkt von Natur als Friedensstifterin. Sie betet nicht nur um den „Frieden von oben“ und den „Frieden der ganzen Welt“, sondern betont auch, wie wichtig es ist, dass die Menschen sich für den Frieden einsetzen. „Frieden stiften“ ist das, was einen Christen vor allem auszeichnet. Christus preist die Friedensstifter selig, deren Einsatz Gott in der Welt greifbar und gegenwärtig werden lässt und den Frieden abbildet, „der jeden Verstand übersteigt“ (Phil 4,7) und in der „neuen Schöpfung“, im Reich des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes herrschen wird. Wie es im Text des Ökumenischen Patriarchates „Für das Leben der Welt“, Das soziale Ethos der Orthodoxen Kirche heißt, ehrt die Kirche „die Märtyrer, die ihr Leben für den Frieden hingegeben haben, als Zeugen der Macht der Liebe, der Schönheit der Schöpfung in ihrer ursprünglichen und vollendeten Gestalt und für das Ideal des menschlichen Verhaltens, wie Christus es während Seines irdischen Dienstes empfohlen hat“ (§ 44).

Ostern ist die Feier der Freiheit, der Freude und des Friedens. Indem wir in frommer Gesinnung die Auferstehung Christi besingen und in ihr auch unser eigenes Mit-Auferstehen erleben, uns gläubig vor dem großen Mysterium der göttlichen Heilsökonomie verneigen und an dem „gemeinsamen Fest für alle“ teilnehmen, entbieten wir von dem stets des Kreuzes und der Auferstehung gewärtigen ehrwürdigen Bischofssitz der Kirche von Konstantinopel Euch allen, ehrwürdige Brüder und geliebte Kinder, den von Herzen kommenden österlichen Gruß und rufen auf Euch die Gnade und das Erbarmen Christi, unseres Gottes herab, der den Hades getötet und uns das ewige Leben geschenkt hat .

Phanar, Ostern 2022

Bartholomaios von Konstantinopel
Euer aller inständiger Fürbitter bei Christus, dem Auferstandenen

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„Philos“: PC und elektronischem Equipment lieferung für Kavala

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Die diesjährige Schenkung von PC und elektronischem Equipment von Philos e.V. für unsere griechische Partnerstadt Kavala und die Region ist mit Erfolg abgeschlossen.

Sie ist die 12. Lieferung und beinhaltet 91 PC und Laptops und 30 TFT Monitore und 1 Laserdrucker.

Von dieser Lieferung werden 6 PCs für die Kommune Pangeon und 6 Laptops für das Gesundheitszentrum in Prinos auf der Insel Thassos abgegeben.

Seit 2011 bis heute hat der Städtepartnerschaftsverein Nürnberg-Kavala „Philos“ e.V. insgesamt mehr als 650 PCs u. Laptops, 140 Monitore, Drucker, Scanner, Router gespendet und hat ab 2011 bis jetzt mehr als 7.500 € zur Ergänzung des fehlenden Equipments investiert.

Photos source: Philos e.V.

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ΕΝΤΥΠΗ ΕΚΔΟΣΗ

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