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Griechische Wein Autochthone Rebsorten: Vilana
Rote Rebsorten mögen auf Kreta vorherrschend sein, doch Vilana ist die unbestreitbare Königin unter den weißen Rebsorten der Insel. Vilana zu probieren heißt, den Kern des Weißweinstils dieser historischen und gefeierten Region zu probieren. Die Rebsorte wird hauptsächlich für die Produktion trockener, frischer Weißweine benutzt, ehrgeizige Produzenten vermarkten jedoch auch kleine Mengen in Eichenfässern gereifter Premiumabfüllungen.
Kennzeichnend für Vilana sind eine mäßig tiefgelbe Farbe sowie eine mittlere Intensität von Aromen und Geschmäckern mit Noten von Zitrone, Orange, Birne, Blüten (wie Jasmin) und Kräutern. Am Gaumen ist er frisch, leicht im Körper und doch breit, mit weicher Säure und mittlerem Alkoholgehalt. Vilana ist hauptsächlich in den Regionen Iraklio und Lasithi zu finden. Die besten Beispiele aus Iraklio kommen aus der g.U. Peza und müssen komplett aus Vilana bestehen, während Lasithi in der g.U. Sitia hervorragende Ergebnisse erzielt – wo Vilana mit Thrapsathiri gemischt wird. Das reichliche Vorhandensein von Vilana macht für viele Weinbauern Experimente möglich, und die Rebsorte ist in zahlreichen aus mehreren Rebsorten bestehenden Weinen anzutreffen, vor allem, aber nicht ausschließlich, in Kombination mit Malvasia, Moschato oder internationalen Rebsorten.
Vilana ist ein direkter, durstlöschender Weißwein für einen warmen Sommertag – weich, ansprechend und leicht trinkbar. Der Charakter des Weins passt ideal zu einem Mahl aus vielen verschiedenen, einfachen, manchmal gegensätzlichen Gerichten – eine typisch kretische Art, das Essen zu genießen. Weine aus Vilana sind üblicherweise für den Konsum innerhalb von drei Jahren nach der Lese vorgesehen, doch einige im Fass gereifte Versionen werden über fünf oder mehr Jahre ausgebaut.
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Die Unsterblichkeit der Hunde: Geschichten von Fährten und Gefährten
Die Unsterblichkeit der Hunde: Geschichten von Fährten und Gefährten. Elena Pallantza (Gräzistin, Übersetzerin, Autorin) liest aus dem Buch des griechischen Schriftstellers und Dichters Kostas Mavroudis (in deutscher Übersetzung)
Elena Pallantza, Übersetzerin des Buches in die deutsche Sprache, stellt das Werk vor, liest ausgewählte Passagen und erzählt von der faszinierenden Arbeit an dieser feinschattierten, essayistischen Prosa, die in Griechenland mit dem Staatspreis für Literatur 2014 ausgezeichnet wurde.
Freitag, 06. März 2026, 18.30 Uhr, Zentralbibliothek Düsseldorf am Hbf, Raum “Stadtfenster”, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
- Die Unsterblichkeit der Hunde: Geschichten von Fährten und Gefährten
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Andreas Deffner liest aus seinem Buch Agapi und Erotas
Andreas Deffner liest am Samstag, den 21. Februar 2026, um 17.00 Uhr aus seinem Buch Agapi und Erotas.
Die Veranstaltung findet in der Griechischen Gemeinde Düsseldorf, Ackerstr. 11, 40233.
Eintritt frei, spende erbeten.

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Persönliche Stellungnahme von Panagiotis Matlis Präsident der Hellenischen Gemeinde zu Berlin
Persönliche Stellungnahme von Panagiotis Matlis, Präsident der Hellenischen Gemeinde zu Berlin, anlässlich der Tötung eines Zugkontrolleurs durch einen Fahrgast.
Der Tod des 36-jährigen Fahrkartenkontrolleurs, eines Familienvaters von zwei Kindern, infolge eines brutalen und unmenschlichen Angriffs erfüllt uns mit Wut, Empörung und tiefer Trauer. Es handelt sich um eine abscheuliche Gewalttat gegen einen Arbeitnehmer, der lediglich seine Pflicht erfüllt hat, indem er Regeln durchsetzen und die grundlegende Ordnung und Sicherheit gewährleisten wollte.
Als Griechen in der Diaspora in Deutschland verurteilen wir diese kriminelle Tat aufs Schärfste und ohne jede Einschränkung. Für eine solche Gewalt gibt es keine Rechtfertigung und keine mildernden Umstände. Einen arbeitenden Menschen während seines Dienstes zu Tode zu prügeln, ist ein Akt der Feigheit, roher Brutalität und völliger Missachtung des menschlichen Lebens.
Mit aller Deutlichkeit möchte ich betonen, dass solche Taten weder die griechische Gemeinschaft noch die Werte der überwältigenden Mehrheit der Griechinnen und Griechen widerspiegeln, die in Deutschland leben, arbeiten und das Land respektieren, das sie aufgenommen hat. Jede und jeder von uns ist – ob wir es wollen oder nicht – ein kleiner Botschafter Griechenlands im Ausland. Die Verantwortung für unser Verhalten ist groß und darf nicht durch das kriminelle Handeln Einzelner beschmutzt werden.
Wir sprechen der Familie des Opfers, seiner Ehefrau und insbesondere seinen zwei Kindern, die ihren Vater auf so ungerechte Weise verloren haben, unser tief empfundenes Beileid aus. Unser Mitgefühl gilt ebenso seinen Kolleginnen und Kollegen, die um einen Menschen trauern, der Tag für Tag seine Arbeit gewissenhaft verrichtet hat.
Wir stehen in Respekt und Solidarität an ihrer Seite. Das Andenken an das Opfer verpflichtet uns, klar und unmissverständlich zu sprechen: Eine Gesellschaft darf sich nicht an Gewalt gewöhnen. Die Grenze der Toleranz ist hier erreicht.
Als Hellenische Gemeinde setzen wir uns entschieden für den Respekt gegenüber dem Menschen, den Arbeitnehmern, den Regeln und dem friedlichen Zusammenleben ein. Alles, was darunterbleibt, bedeutet Wegsehen – und das kommt einer stillen Mitverantwortung gleich.
Gleichzeitig halten wir es für notwendig klarzustellen, dass Staatsangehörigkeit oder mitgeführte Dokumente eines Täters nicht automatisch mit Identität, Herkunft oder den Werten eines ganzen Volkes gleichzusetzen sind. Die Verantwortung für diese Tat trägt ausschließlich die Person, die sie begangen hat. Pauschalisierungen und vorschnelle Zuschreibungen dienen weder der Gerechtigkeit noch dem friedlichen Zusammenleben in unseren vielfältigen Gesellschaften.
Panagiotis Matlis
Präsident der Hellenischen Gemeinde zu Berlin
(persönliche Stellungnahme)
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Dokumentarfilm “Die Strafdivision 999” Vorführung
Der „Griechische Akademiker in Berlin und Brandenburg“ e.V. lädt Sie herzlich zur Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms „Strafdivision 999“ am Freitag, den 20.02., um 18:00 Uhr in der Regenbogenfabrik (Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin, Link zum Standort: https://maps.app.goo.gl/ZJwwERwauT5gAmhS7) ein.
Der Dokumentarfilm zeigt eine erschütternde, aber wenig bekannte Seite der Geschichte des Zweiten Weltkriegs: Wie Soldaten der sogenannten „Strafdivision 999“ (einer Einheit der Wehrmacht, bestehend aus politischen Gefangenen und antifaschistischen Soldaten, die als „unwürdig zum Dienst“ eingestuft worden waren), sich als Besatzungsarmee in Griechenland befanden, desertierten, sich dem griechischen Widerstand und der Volksbefreiungsarmee (ELAS) zusammenschlossen und den Nationalsozialismus aus dem Inneren des besetzten Griechenlands bekämpften.
Da die Kapazität des Saals begrenzt ist, bitten wir Sie, das untenstehende Formular für Ihre Reservierung zu nutzen und Ihren Namen sowie die Anzahl der teilnehmenden Personen anzugeben. Formular

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DGT: Wiederaufnahme 2026 DER FALL WOYZECK
Die Deutsch Griechischen Theater beginnen das neue Jahr mit der Wiederaufnahme unserer aktuellen Produktion DER HERBST WOYZECK nach Georg Büchner, eine Uraufführung inspiriert von einem der einflussreichsten Dramen der deutschen Literaturgeschichte:
DER FALL WOYZECK
Uraufführung
von Kostas Papakostopoulos
nach Georg Büchner
Kommende Vorstellungen im COMEDIA Theater, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln:
31. Januar 2026 um 19:30 Uhr: AUSVERKAUFT
01. Februar 2026 um 19:30 Uhr: RESTKARTEN
Weitere Vorstellungen in der Alten Feuerwache Köln, Melchiorstraße 3, 50670 Köln:
26., 27. und 28. Februar 2026 um 20:00 Uhr
„Jeder Mensch ist ein Abgrund.“ Diese Worte aus Woyzeck sind heute aktueller denn je. Wer ist in unserer Gesellschaft der Unterdrückte und wer der Unterdrückende? Was geschieht, wenn Woyzeck kein Soldat, sondern ein Fremder ist – gestrandet in einer Welt, die ihn zunächst wohlwollend empfängt, ihn aber nicht wirklich versteht? Und was passiert, wenn die „Einheimischen“ sich selbst als hilfsbereit sehen, aber von ihrem eigenen Alltag überfordert sind?
Inszenierung wirft einen neuen Blick auf Büchners Fragment und hinterfragt bestehende Machtverhältnisse und gesellschaftliche Strukturen. Was geschieht, wenn der Bürger als Helfer und „Gutmensch“ auftritt, aber plötzlich mit seinen eigenen Ängsten und Vorurteilen konfrontiert wird? Lässt sich der Teufelskreis von Unterdrückung und Gewalt durchbrechen – oder sind wir alle nur Gefangene eines Systems, das wir nicht begreifen?
Regisseur Kostas Papakostopoulos schreibt Büchners Stoff neu, verlegt die Handlung ins heutige Köln und macht Woyzeck zu einem Fremden, der mit staunendem Blick auf eine Gesellschaft trifft, die an ihrer eigenen Überforderung zu scheitern droht. Eine Welt, die Offenheit predigt, aber in Wahrheit ausgrenzend bleibt. Die Musik von Herbert Mitschke und die Videokulissen von John Seidler erschaffen einen Klang- und Bildraum für Woyzecks kafkaeske Reise auf der Suche nach Glück und Anerkennung. Es entsteht ein interdisziplinäres Theaterprojekt an der Schnittstelle von Schauspiel, Videoinstallation und Musik.
Der Regisseur, der vor allem durch seine Auseinandersetzungen mit dem antiken Drama seiner griechischen Heimat in Köln bekannt wurde, widmet sich anlässlich des 35. Jubiläums des DGT dem Thema Fremdsein und beleuchtet diesen deutschen Klassiker als einen Appell, über die Grenzen der eigenen Weltsicht hinauszublicken und die Bedingungen zu hinterfragen, die unser Zusammenleben prägen.
ENSEMBLE
Text & Regie Kostas Papakostopoulos
Bühnenbild & Kostüme Zezo Dinekov
Musikkomposition Herbert Mitschke
Videoinstallation John David Seidler
Dramaturgie Erika Walter
Licht Thomas Mörl
Regieassistenz Lisann Marla Fröse
Mit Nicolas Folz, Thomas Franke, Stephanie Meisenzahl, Antonis Michalopoulos, Vassilis Nalbantis, Annika Weitershagen
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Anschneiden der Neujahrskuchens bei der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hamburg e.V.
Der Vorstand der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hamburg e.V. (1918) lädt Sie herzlich ein zum traditionellen Anschneiden des Neujahrskuchens (Vassilopita) am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, um 19:00 Uhr in den Räumen der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Heiliger Nikolaos Sievekingsallee 12b, 20535 Hamburg.
Den Neujahrskuchen wird der Erzpriester der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Hamburg und Bischöflicher Vikar Georgios Manos segnen. S.E. der griechische Generalkonsul Ioannis Vikelidis wird anwesend sein.
Anna Konanoudi singt Melodien aus Griechenland.
Um Anmeldung unter vorstand@dgg-hamburg.de oder Tel. 0175 1933779 bis zum 20.01.2026 wird gebeten.
Eine Anzahl von Parkplätzen steht auf dem Kirchhof zur Verfügung.
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